Landfrauenverband M-V e.V. präsentier sich auf der MeLa 2018

Mühlengeez / Mecklenburg-Vorpommern

Vom 13.09. 2018 bis 16.09.2018 findet die MeLa 2018 in Mühlengeez statt.

Die MeLa, Fachausstellung für Landwirtschaft und Ernährung, Fischwirtschaft, Forst, Jagd und Gartenbau findet 2018 zum 28. Mal statt.

Die Aussteller und Aktiven der MeLa präsentieren jährlich eine sehr gute Kombination von Tierschau, Tierpräsentation, technischem Know-how sowie dem Erlebnis Agrarwirtschaft und nutzen die Fachausstellung als Absatz- und Testmarkt sowie zur Imagefestigung.

 

Auch die Landfrauen in MV nutzen diese Messe um sich zu präsentieren. Viele Aktionen rund um das Tier der MeLa 2018 - die Pommerngans- finden statt.

Die Gäste erwartet eine Slideshow unter dem Motto „Gan(z)s tolle Landfrauen in MV“.

Der Gänsekiel als Schreibfeder lädt zum Schreiben der alten Sütterlinschrift auf Pergament ein und wer noch lesen kann was in „Omas altem Kochbuch“ in Altdeutscher Schrift zum Thema Gans steht, kann sich gern an dieser fast vergessenen Schrift probieren.

Selbstgebackene Gänsekekse belohnen die fleißigen Rater des „Gänsequiz“. Bei diesem Quiz muss man sich schon gut auskennen mit der Pommerngans. Das Ertasten von Daunenfedern ist dabei nur ein kleiner Teil, Spannung und Spaß sind sicher.

Die Landfrauen wollen über den Verband, die Arbeit der Landfrauen und das ehrenamtliche  Engagement im ländlichen Raum informieren. Der LAND-FRAUENVERBAND M-V e.V. präsentiert sich in Halle 1 am Gemeinschaftsstand des Bauernverbandes Mecklenburg-Vorpommern e.V. und des Landjugendverbandes Mecklenburg-Vorpommern e.V.  

Landfrauenverband Mecklenburg – Vorpommern e.V. besucht den Deutschen LandFrauentag 2018 in Ludwigshafen

Ludwigshafen, 04.07.2018

500.000 LandFrauen sind in Deutschland ehrenamtlich aktiv. Dieses Engagement würdigten die Ehrengäste beim Deutschen LandFrauentag 2018, bei dem sich 3.000 LandFrauen aus ganz Deutschland in der Friedrich-Ebert-Halle in Ludwigshafen trafen.

 „Veränderung wagen. Vertrauen festigen.“ war das Motto des 70. Geburtstags des Deutschen LandFrauenverbands (dlv).

45 Landfrauen aus Mecklenburg-Vorpommern nahmen an der Großveranstaltung des Deutschen LandFrauenverbandes in Ludwigshafen teil.  Eine Bildungsreise von Montag bis Donnerstag umrahmte den Besuch des Deutschen LandFrauentages.

Neben der Nibelungenstadt Worms mit Dombesichtigung, dem Besuch des Schlossparkes in Schwetzingen und einer Stadtführung in der ältesten Universitätsstadt Europas – Heidelberg, besuchten die Landfrauen aus MV einen Winzerbetrieb in Mörsstadt. Hier wurde deutlich, dass die Probleme des familiengeführten Betriebs angelehnt an die Themen der ostdeutschen Landwirtschaftsbetriebe sind.

 

Malu Dreyer, Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, kennt die Leistungen der LandFrauen.

Sie betont:„Der LandFrauenverband gibt seit nunmehr 70 Jahren den berechtigten Interessen von Frauen im ländlichen Raum eine bedeutsame Stimme. Der Verband und seine Mitglieder sind bei der Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen von Frauen im ländlichen Raum wichtige, verlässliche und engagierte Kooperationspartner der Politik und ich freue mich, dass sie so engagiert an unserer Seite stehen.“

 

Bundeslandwirtschaftministerin Julia Klöckner hat in ihrer brennenden Rede die LandFrauen im Saal begeistert. Sie betonte die Notwendigkeit des ehrenamtlichen Engagements und dankte den Frauen für die langjährige, zuverlässige Arbeit im ländlichen Raum. Die Ministerin steht in engem Austausch mit dem Deutschen LandFrauenverband und berichtete in Ihrer Rede von den vielfältigen Anknüpfungspunkten. Die Ministerin betonte deutlich, die Notwendigkeit des Hauptamtes als Unterstützung aller ehrenamtlich agierenden Vereine.

 

Gerade auf dem Land stoßen Frauen oft auf Hindernisse, wenn es darum geht, Beruf, Ehrenamt und Familie erfolgreich zu vereinbaren. Unterstützung finden die LandFrauen bei der Bundesfrauenministerin Dr. Franziska Giffey, die das in ihrer Videobotschaft ausführte. “Unser Land braucht Menschen wie Sie: Menschen, die sich engagieren; Menschen, die sich kümmern. Das Bundesfamilienministerium ist das Engagementministerium. Wir kümmern uns um die Kümmerer.“

 

 

Jutta Steinruck als gastgebende Oberbürgermeisterin von Ludwigshafen hat selbst erfahren, was die LandFrauen im Dialog zwischen Stadt und Land leisten und führte dies in Ihrem Grußwort aus.

 

Langjähriger Wegbegleiter des Deutschen LandFrauenverbands ist der Deutsche Bauernverband, das betont der Bauernverbandspräsident Joachim Rukwied: „Die LandFrauen sind eine tragende Säule für die Entwicklung unserer ländlichen Räume. Mit ihrem großartigen Engagement in vielen gesellschaftlichen Bereichen fördern sie die Weiterentwicklung der Strukturen auf dem Land.“

 

Die dlv-Präsidentin Brigitte Scherb formulierte es so: „‚Veränderung wagen. Vertrauen festigen.‘ verstehen wir als Auftrag. LandFrauen im dlv haben diese Kraft. Das zeigen sie seit Wiedergründung des Verbandes 1948 und bereits seit dem Beginn der LandFrauenbewegung 1898. Gemeinsam wollen wir uns für eine Weiterentwicklung der LandFrauenarbeit einsetzen, die Mut macht, Perspektiven entwickelt und zum Handeln motiviert. Darauf können Sie vertrauen!“

 

Rückblicke und zuversichtliche Ausblicke in die Zukunft tauschten die Talkgäste in zwei Gesprächsrunden aus.

 

Geehrt wurden die „LandFrauen mit Ideen – Unternehmerin des Jahres“. Die Schirmherrin Cathrina Claas-Mühlhäuser, Vorsitzende des Claas Aufsichtsrates, zeigte sich beeindruckt von den Geschäftsideen der drei Gewinnerinnen.

 

Drei Frauen standen stellvertretend für das große Engagement aller LandFrauen auf der Bühne und wurden als „LandFrau des Jahres“ ausgezeichnet.

Mit der Auszeichnung wird zum einen das engagierte Handeln von LandFrauen gewürdigt und zum anderen zur Nachahmung in anderen LandFrauenvereinen angeregt. Die geehrten Frauen haben sich mit großer Begeisterung und viel Engagement für die Belange der LandFrauen eingesetzt. Sie haben die LandFrauenarbeit vor Ort durch besondere Ideen, Angebote und Aktivitäten bereichert.

Geehrt wurden: Bärbel Buschhaus, Vorsitzende des Landfrauenverbandes Wankum (Rheinischer Landesverband, Sibylle Klug (Landesverband Sachsen-Anhalt), Alexandra Widiger (Landesverband Rheinland-Nassau)

 

Ilse Wambsganß, Brigitte März und Christine Schwarzbach wurde die Goldene Biene verliehen. Der Deutsche LandFrauenverband (dlv) vergibt seine höchste Ehrung an die drei engagierten LandFrauen aus Rheinland-Pfalz und Thüringen. Die Goldene Biene ist als Ehrung für die Präsidentinnen, Vorsitzenden und Geschäftsführerinnen der dlv-Mitgliedsorganisationen vorgesehen, die sich ganz besonders um die deutsche LandFrauenarbeit verdient gemacht haben.

 

Die Veranstaltung in Ludwigshafen hat auch den 45 LandFrauen aus Mecklenburg-Vorpommern das Besondere an den LandFrauen in Deutschland gezeigt.

Das Zusammengehörigkeitsgefühl, die politische Interessenvertretung und das Netzwerken der LandFrauen , das macht den LandFrauenverband  aus.

 

Nach einem ereignisreichen, interessanten und impulsgebendem Tag für die Verbandsentwicklung gingen die Landfrauen gestärkt in den Abend

 

Der nächste Deutsche LandFrauentag findet 2020 in Essen in Zusammenarbeit mit dem Rheinischen LandFrauenverband statt.

 

Gabriela Jahn für den  LFVMV

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Fotos @landfrauenverband- M-V

 

Der LAND-FRAUENVERBAND Mecklenburg-Vorpommern e.V. ist ein freiwilliger Zusammenschluss von Frauen im ländlichen Raum und verfolgt gemeinnützige Ziele. Die aktuell ca. 1.000 Mitgliedern gestalten landesweit dörfliches Leben mit und pflegen regionale Traditionen. Die Landfrauen organisieren Weiterbildungen und Erfahrungsaustausch in M-V. Dazu engagieren Sie sich für eine gute Lebensqualität im ländlichen Raum und treten für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ein. Der Verband ist Mitglied im Deutschen LandFrauenverband e.V. (dlv).

 

Pressekontakt: Gabriela Jahn, Tel. 0395-4306210, mobil unter 0162 5948552

oder per Mail unter jahn(at)landfrauen-mv.de

Treff der Vertreterinnen der Landfrauenverbände der neuen Bundesländer in Mecklenburg-Vorpommern

Waren an der Müritz, 20. und 21. April 2018

Es ist eine Tradition, dass sich Vertreterinnen der Landfrauenverbände der neuen Bundesländer jährlich zu einem Erfahrungsaustausch treffen.

Bei diesem Treffen stehen die Vernetzung und der Austausch zu Erfahrungen und Problemen in den fünf neuen Bundesländern im Vordergrund.

Dieses Jahr war Mecklenburg-Vorpommern Gastland des Treffens.

Der LAND-FRAUENVERBAND M-V e.V. begrüßte an diesem Wochenende 20 Teilnehmerinnen zu einem konstruktiven Austausch und einem Workshop zu dem Thema „Landfrauenverbände – Zukunft gestalten“

Ein ganztägiger Workshop durchgeführt vom Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) und dem Büro für Dorfentwicklung (BfD) zeigte auf, dass die ostdeutschen Landfrauenverbände spezifische Gegebenheiten haben. Diese wurden erkannt, diskutiert und ausgewertet.

Eine Exkursion durch Warens Altstadt und ein Besuch des Müritzeums / Haus der Sammlungen rundete das Programm ab. Alle Teilnehmerinnen zeigten sich begeistert von unserem schönen Bundesland und der Stadt Waren.

„Zwei inhaltlich gut gefüllte Tage mit guten Gesprächen und neuen Erkenntnissen liegen hinter uns. Der Austausch über die gleichgelagerten Situationen die wir als Landfrauen in den neuen Bundesländern vorfinden ist wichtig um neue Wege zu beschreiten und alte Wege zu stärken.“ War das Fazit einer Teilnehmerin am Sonnabend.

Verbandstag und Verleihung der Ehrennadel des LAND-FRAUENVERBANDES M-V e.V.

Süderholz OT Kaschow , 07. April 2018

 „… Der Frühling ist endlich da, die Sonne lacht und der Garten ruft uns alle an diesem Sonnabend…. Umso mehr freue ich mich Euch so zahlreich begrüßen zu dürfen bei diesem schönen Wetter und DANKE zu sagen.“

Mit diesen Worten begrüßte die Landesvorsitzende Frau Dr. Heike Müller die Teilnehmerinnen des diesjährigen Verbandstages des LAND-FRAUENVERBANDES M-V e.V.

60 aktive Landfrauen, Unterstützer und Unterstützerinnen und Gäste haben den Weg in den Nordosten der Republik nach Süderholz gefunden.

Dr. Heike Müller nahm zu Beginn einen lebendigen Rückblick auf das letzte Jahr vor. Über den erfolgreichen Start des EU-Schulprogrammes in Zusammenarbeit mit dem Bauernverband

M-V, das zukunftsweisende BULE-Projekt „Zukunft der Landfrauenverbände gestalten“, der erfolgreichen Durchführung der Sturzprävention mit über 400 Teilnehmern konnte neben anderen Themen positiv berichtet werden.  Im Namen des Vorstandes dankte Dr. Heike Müller allen aktiven Landfrauen in Mecklenburg-Vorpommern für Ihr unermüdliches, ehrenamtliches Engagement.

Nach der Begrüßung befassten sich die Teilnehmerinnen mit einem wichtigen Thema.

Für die gesamte Entwicklung des ländlichen Raumes und der Erhöhung der Lebensqualität ist die Versorgung mit Breitband eine wichtige Grundlage. Nicht nur als Informationsquelle oder Kommunikationsgrundlage, sondern auch als Arbeitsgrundlage insbesondere für das Ehrenamt im Flächenland Mecklenburg-Vorpommern liegt uns dieses Thema als Landfrauen ganz besonders am Herzen.

Herr Riege vom Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung Mecklenburg-Vorpommern erläuterte ganzheitlich die Entwicklung des Breitbandausbaus in M-V.

Herr Riege erläuterte die komplizierten Vorgänge der Strategie sowie die unterschiedlichen Förderprogramme. Die Kofinanzierung des Bundesprogramms durch das Land ist ein komplexes Thema. Die Erläuterungen zu den Vorgehensweisen zwischen Bund, Land, Kommunen und Anbietern waren erstaunlich. Das Ergebnis kann sich jedoch sehen lassen.

Die Breitbandversorgung mit Glasfasertechnologie hat sich in MV im ländlichen Raum enorm entwickelt.

2015 waren es 15,7 % aller Haushalte, die mit mehr als 50 Mbit/s versorgt wurden, nach Ende der Maßnahmen werden es 94,1 % sein.

Diese Entwicklung war für alle Zuhörer neu und die Teilnehmer machten deutlich, dass es nun wünschenswert ist, das Ergebnis auch im ländlichen Raum zeitnah zu erkennen.

Der Höhepunkt der Veranstaltung war die Auszeichnung besonders aktiver Landfrauen mit der Ehrennadel des LAND-FRAUENVERBANDES Mecklenburg- Vorpommern e.V.

In diesem Jahr wurden Frau Dr. Angelika Westphal und Frau Christa Eibl mit der Ehrennadel des Landesverbandes M-V ausgezeichnet. Die Laudatoren Frau Mattausch und Frau Rieckert hoben das unermüdliche Engagement beider Landfrauen in Ihren Kreisvereinen hervor.

Frau Dr. Westphal und Frau Eibl zeichnen sich durch ihre bedeutenden, selbständigen Leistungen und ihren aktiven persönlichen Einsatz für das Gemeinwohl aus.

Beide Laudatoren betonten, dass die Würdigung solch engagierter Personen, die auf vielfältige Weise etwas für andere tun, ein wichtiges Anliegen ist.

Ohne solches Bürgerengagement würde unsere Gesellschaft nicht so gut funktionieren, wie sie es tut. Wir brauchen Menschen, die Initiativen ergreifen und neuen Ideen entwickeln um das Leben im ländlichen Raum attraktiver und lebenswerter zu gestalten.

Anschließend erfolgt die Eröffnung der begleitenden Ausstellung „Raumpioniere in MV gesucht“. Frau Katrin Hergarden gab Erläuterungen zur Entstehung, zu den Inhalten und den Initiatoren. Die Teilnehmerinnen besuchten die Ausstellung mit Interesse und es ergaben sich viele Gespräche zum Thema „Entwicklung der ländlichen Räume durch bürgerschaftliche Beteiligung“.

Im zweiten Teil des Seminars referierte Frau Uta Nehls von der Verbraucherzentrale MV e.V. zum Thema „Woher kommen unsere Lebensmittel“ An praktischen Beispielen wurde aus Sicht des Verbrauchers gezeigt, wie verständlich/ oder verwirrend die Herkunftsangaben der Hersteller sind.

Frau Dr. Heike Müller bedankte sich abschließend bei den Referenten und den Landfrauen für ihre aktive Mitarbeit und die interessanten Diskussionen. Sie fasste die Kernaussagen der Referenten noch einmal zusammen und rief zu mehr Engagement und Aktivitäten im Ehrenamt und für den ländlichen Raum auf. Die Beobachtung des Breitbandausbaus wird für die Landfrauen auch zukünftig ein Kernthema sein, genau wie der kritische Umgang mit Herstellerangaben auf unseren Lebensmitteln.

Zum Ausklang eines gelungenen Tages stellte Heike Müller Ihr Buch „Spätsommergewitter“ vor. Die Teilnehmerinnen lauschten der Liebesgeschichte zwischen Milch und Tönen.

Frau Dr. Heike Müller bedankte sich abschließend bei den Referenten und den Landfrauen für ihre aktive Mitarbeit und die interessanten Diskussionen. Sie fasste die Kernaussagen der Referenten noch einmal zusammen und rief zu mehr Engagement und Aktivitäten im Ehrenamt und für den ländlichen Raum auf. Die Beobachtung des Breitbandausbaus wird für die Landfrauen auch zukünftig ein Kernthema sein, genau wie der kritische Umgang mit Herstellerangaben auf unseren Lebensmitteln.

Augenzwinkernd sagte eine Teilnehmerin am Ende der Veranstaltung: „… es war ein interessanter, konstruktiver, kommunikativer und unterhaltsamer Tag. Da kann der Garten auch noch bis morgen warten.“

Landfrauen unterstützen die Mecklenburger Seenrunde 2018

MSE, Mai 2018

Am 25. und 26. Mai 2018 erlebten Radsportler, Freizeitradler und Touristikfahrer bereits die vierte Auflage der Mecklenburger Seen Runde und durften sich auf einen traumhaft schönen 300-Kilometer-Rundkurs durch eine von Gletschern modellierte Landschaft freuen.

Ein Volksfest auf 2 Rädern.

Dieses Event haben die Landfrauen M-V auch im Jahr 2018 unterstützt.

Sieben Depots säumten die MSR 2018.

Dort finden die Sportler einen Rundum-Wohlfühlservice mit Verpflegung Massage- und Shuttleservice sowie einem Reparaturservice.

 

In den Depots Neustrelitz und Waren an der Müritz halfen unsere Landfrauen unter anderem bei den Vorbereitungen der Verpflegungsangebote und bei der Betreuung und Ausgabe der Materialien für die Teilnehmer.

Diese Betreuung und Hilfe ging sprichwörtlich Tag und Nacht.

In Neustrelitz zum Beispiel war die Hilfe von 21.00 Uhr bis 02.00 Uhr nachts gefragt. Und die Frauen waren pünktlich um 20.30 Uhr vor Ort und hatten auch morgens um 2.00 Uhr noch ein Lächeln für die tapferen Sportler auf den Lippen.

 

Auf der MSR 90 können Mädchen und Frauen die Feldberger Seenlandschaft auf Deutschlands größter Frauenradtour erkunden. Und dies taten auch zwei unserer Landfrauen.

 

Claudia Nielsen (rechts im Bild) und Conny Leppelt (links im Bild) nahmen erfolgreich an der Frauenrunde der MSR 2018 teil. Herzlichen Glückwunsch!

 

Weiterbildung und Vernetzungstreffen der Ernährungsfachfrauen

Neubrandenburg, 29.Mai 2018

Seit September 2017 erhalten ca. 16.160 Schüler in 91 Schulen einmal pro Woche kostenlos eine Portion frische Milch ohne Zusätze und eine Portion Obst oder Gemüse. Auch die pädagogische Begleitung gehört dazu.

Das EU-Programm fasst die vorherigen EU-Programme Schulmilch und Schulobst zusammen. Dazu gehören etwa die kostenlose Abgabe der Produkte und pädagogische Maßnahmen.

Im Rahmen des EU-Schulprogrammes betreuen 14 Ernährungsfachfrauen des Land- Frauenverbandes M-V e.V. seit Schuljahresbeginn 2017/2018, 38 Schulen mit 164 Klassen. Die pädagogischen Begleitmaßnahmen sind vielfältig und wurden in Grundschulen in MV durchgeführt.

Am 29. Mai 2018 trafen sich die Fachfrauen zur Weiterbildung und zu einem Erfahrungsaustausch.

Es wurde Zahlen und Fakten für die Umsetzung in MV bekannt gegeben.

Wie wurden die Begleitmaßnahmen mit Themen aus der Landwirtschaft und Ernährungsbildung an Grundschüler vermittelt, wie gestaltete sich die Kontaktaufnahme mit den Schulen, die administrative Vor- und Nachbereitung und natürlich auch die Maßnahme mit den Schülern direkt?

Es entstand ein reger Austausch der Fachfrauen.

Bis Ende April haben die Fachfrauen ca. 950 Jungen und Mädchen das Thema „Gesunde Ernährung mit regionalen, landwirtschaftlichen Produkten“ nähergebracht.

 

Eine Weiterbildung zum Thema „Fett- und Zuckerfalle Supermarkt – Nährwertwerbung und Nährwertkennzeichnung“ wurde durch die Verbraucherzentrale MV e.V. durchgeführt.

Die Ernährungsfachfrauen erfuhren wissenswertes zu den Schwerpunkten: versteckte Zucker und Fette in Lebensmitteln und deren Kennzeichnung.

Es wurde erläutert wie man beim Einkauf fett- und zuckerarme Alternativen erkennt.  

 

Ein durchweg positives Ergebnis stand am Ende des Vernetzungstreffens.

Das EU-Schulprogramm wird im Jahr 2018/2019 in Mecklenburg-Vorpommern weitergeführt.

Land-Frauenverband M-V startet zukunftweisendes Modellprojekt

In Neubrandenburg gaben heute der LAND-FRAUENVERBAND M-V e.V. und seine Projektpartner den Startschuss für das Modellprojekt „Zukunft der LandFrauenverbände gestalten“. Finanziert durch das Bundesprogramm Ländliche Entwicklung wollen die Landfrauen die Zukunft ihres eigenen Verbandes, Vereinsstrukturen sowie die Bereitschaft für ehrenamtliches Engagement auf den Prüfstand stellen. Gemeinsam sollen in diesem Rahmen zudem Strategien entwickelt werden, die richtungsweisend für die Zukunft von Verbänden und Vereinen im ländlichen Raum, auch im Hinblick auf die demografische Entwicklung, sein werden.

 

Neubrandenburg, 27. Juni 2017 Heute fand in der Geschäftsstelle des LAND-FRAUENVERBANDS M-V (LFV) in Neubrandenburg die Auftakt- und Kennlernveranstaltung des BULE Modell-Projektes „Zukunft der LandFrauenverbände gestalten“ statt.  In Zusammenarbeit mit dem Brandenburger LandFrauenverband e.V. und den Projektpartnern Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement gGmbH  und Prof. Henning Bombeck, Büro für Dorfentwicklung, will sich der LFV in den nächsten zwei Jahren in verschiedenen Veranstaltungen und Workshops der Zukunft des Ehrenamts im ländlichen Raum widmen. Im Mittelpunkt stehen die Fragen:

·       Haben die Landfrauenverbände eine Zukunft?

·       Wie kann man Frauen in den östlichen Bundesländern für die Landfrauenarbeit gewinnen?

·       Inwieweit sind die Verbandsstrukturen und die Art der Verbandsarbeit noch zeitgemäß?

·       In welche Richtung sollten sich die Landfrauenverbände entwickeln?

„Wir sehen sehr wohl, dass es hier und dort bröckelt, dass es mühsamer wird, die Verbandsarbeit am Laufen zu halten, und zwar auf allen Ebenen. Die alten Rezepte und Pfade funktionieren mitunter nicht mehr oder nicht mehr so gut. Wir müssen uns an manchen Stellen auch neu erfinden. Da wir das nicht aus eigener Kraft schaffen, haben wir gemeinsam mit den Brandenburger Landfrauen das  BULE-Projekt gestartet. Gemeinsam mit allen Mitgliedern, mit den Kreis- und Ortsverbänden, mit fachlicher Unterstützung von außen wollen wir nach neuen Wegen suchen.“ sagt Dr. Heike Müller, Vorsitzende des LFV M-V e.V.

(BULE = Bundesprogramm Ländliche Entwicklung)

 

Der LAND-FRAUENVERBAND Mecklenburg-Vorpommern e.V. ist ein freiwilliger Zusammenschluss von Frauen im ländlichen Raum und verfolgt gemeinnützige Ziele. Die aktuell ca. 1.000 Mitgliedern gestalten landesweit dörfliches Leben mit und pflegen regionale Traditionen. Die Landfrauen organisieren Weiterbildungen und Erfahrungsaustausch in M-V. Dazu engagieren Sie sich für eine gute Lebensqualität im ländlichen Raum und treten für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ein. Der Verband ist Mitglied im Deutschen LandFrauenverband e.V. (dlv).

 

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Dr. Heike Müller als Vorsitzende des LAND-FRAUENVERBAND M-V e.V. bestätigt

Im Rahmen seiner alljährlichen Delegiertenversammlung hat der LAND-FRAUENVERBAND M-V e.V. am Freitag im mecklenburgischen Jabel einen neuen Vorstand gewählt. Als Vorstandsvorsitzende wurde Dr. Heike Müller im Amt bestätigt.

 

Jabel, 09. Juni 2017 Alte und neue Vorsitzende des LAND-FRAUENVERBAND M-V e.V. (LFV M-V e.V.)  ist Frau Dr. Heike Müller aus Gessin bei Malchin. Die Landwirtin ist bereits seit 2013 die „oberste Landfrau“ in M-V und schon seit den Gründungstagen im Jahre 1991 im Kreislandfrauenverein Malchin e.V. und später auch Landesverband der Landfrauen aktiv. Dr. Heike Müller studierte und promovierte an der Uni Rostock im Bereich Tierproduktion, arbeitet als Geschäftsführerin im Kreisbauernverband Malchin e.V. und ist zudem Vize-Präsidentin des Bauernverbandes M-V e.V.

„Wir haben einen neuen Vorstand gewählt, der eine gute Mischung aus Altbewährtem und Neuem darstellt.“ sagt Müller nach der Wahl.“ Wir haben in 25 Jahren einen Verband aufgebaut, der stets zur Stelle stand, wo er gebraucht wurde, der viele Frauen auf dem Arbeitsmarkt betreut hat bzw. in den Arbeitsmarkt gebracht hat, der Stärke und Kraft gezeigt hat, dem manchmal auch die Puste ausging, aber der immer sehr viel Engagement für den ländlichen Raum gezeigt hat. Lassen Sie uns gemeinsam unseren Verband in Ihren Kreisvereinen und Ortsgruppen weiterhin lebendig gestalten! Lassen Sie uns schönen Traditionen und ebenso neuen Ideen Raum geben!“

 

Zur ersten Stellvertreterin des Verbandes wurde Claudia Nielsen (Landfrauenverein Mecklenburg-Strelitz) und als zweite Vorsitzende … gewählt. Weitere Vorstandsmitglieder sind: Birgit Kraus (Kreislandfrauenverein Ludwigslust e.V.), Ulrike Legde (Mecklenburg-Strelitz e.V.) Anke Rehländer (Jabeler Landfrauen e.V.) und Petra Zeitzen (Kreislandfrauenverein Bad Doberan e.V.)

 

Der LAND-FRAUENVERBAND Mecklenburg-Vorpommern e.V. ist ein freiwilliger Zusammenschluss von Frauen im ländlichen Raum und verfolgt gemeinnützige Ziele. Die aktuell ca. 1.000 Mitgliedern gestalten landesweit dörfliches Leben mit und pflegen regionale Traditionen. Die Landfrauen organisieren Weiterbildungen und Erfahrungsaustausch in M-V. Dazu engagieren Sie sich für eine gute Lebensqualität im ländlichen Raum und treten für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ein. Der Verband ist Mitglied im Deutschen LandFrauenverband e.V. (dlv).

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Landfrauen auf Präventionskurs

In Neubrandenburg wurde jetzt der Startschuss für das gemeinsame Sturzpräventionsprogramm „Sicher- und Aktivsein im Alter – ambulante Sturzprävention“ der AOK Nordost und des Land-Frauenverbandes M-V e.V. gegeben.

Im Rahmen der Kooperationsvereinbarung werden insgesamt 26 Landfrauen aus ganz M-V zu Trainingsgruppenleiterinnen ausgebildet. In der Uecker-Randow-Region, in Jabel, Nordwestmecklenburg und Bad Doberan werden diese Trainerinnen in ihren Ortgruppen künftig Balance-, Koordinations- und Kraftübungen der ambulanten Sturzprävention vermitteln und zeigen, wie Gefahren im Alltag erkannt und vermieden werden können. „Die Gesundheit und Mobilität unserer Landfrauen liegt uns sehr am Herzen, denn nur wer gesund und mobil ist, kann sich auch engagieren. Wir freuen uns, dass wir genau hier gemeinsam aktiv werden und perspektivisch die Landfrauenvereine in ganz M-V auch in diesen Bereichen als wichtige Säule für die Menschen im ländlichen Raum positionieren“, sagt Katrin Hergarden, Geschäftsführerin des Land-Frauenverband Mecklenburg-Vorpommern e.V.

Knapp ein Drittel aller Senioren ab 65 Jahren stürzt mindestens einmal im Jahr. Oft führen ein nachlassendes Gleichgewichts- und Reaktionsvermögen zu diesen Unfällen. Regelmäßiges leichtes Training hilft solchen Stürzen und deren Folgen rechtzeitig vorzubeugen. Ziel des Programmes von Landfrauenverband und AOK ist es, gemeinsam Schulungen zur Sturzprävention flächendeckend in Mecklenburg-Vorpommern anzubieten.

 

Im Mittelpunkt des ersten Ausbildungsmoduls für die Frauen stehen das Training von Kraft und Balance. Diese beiden Übungen werden u.a. von den Experten empfohlen.

 

Hüftbeuger stärken die Muskeln, die man beispielsweise beim Treppensteigen oder beim Übersteigen eines Hindernisses braucht. Im festen Stand (ggf. mit einem Stuhl als stützende Hilfe daneben) soll versucht werden das Knie so weit wie möglich in Richtung Brust zu heben. Wichtig! Teilnehmer mit künstlichen Kniegelenken sollten den Oberschenkel nur bis zur waagerechten anheben. Es sollte darauf geachtet werden, dass die Hüfte nicht abknickt. Die Übung sollte abwechselnd mit beiden Beinen wiederholt werden. Lautes Mitzählen bei der Übung verbessert die Atemtechnik.

 

Hüftkreisen trainiert den Gleichgewichtssinn. Dafür stellen sich die Teilnehmer mit leicht gegrätschten Beinen auf und lassen die Hüften kreisen. Nach einigen Durchgängen schließt man die Augen während der Übung. Danach in den geschlossenen Stand wechseln, Fußspitzen und Fersen berühren sich, auch in dieser Position werden die Augen geschlossen und mit der kreisenden Hüfte wird die Form einer Acht beschrieben.

 

 

Weitere Infos zum Programm und eine Übersicht der teilnehmenden Landfrauen-Gruppen finden gibt es auch unter www.landfrauen-mv.de.

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Fit im Vereinsrecht

Land- Frauenverband M-V schult sein Ehrenamt

Der Verbandstag der Landfrauen findet einmal pro Jahr als Dank für die ehrenamtlichen Mitglieder des Land-Frauenverbandes M-V (LFV) statt. Am letzten Märzwochenende gab es bei genau dieser Veranstaltung im mecklenburgischen Lüblow wertvolle Tipps zu den Themen Vereinsrecht und Gemeinnützigkeit von Franz-Martin Schäfer, Rechtanwalt der Ehrenamtsstiftung M-V für die Landfrauen und alle am Ehrenamt Interessierten.

 

Das ein oder andere graue Haar bei den Landfrauen in M-V ist nicht dem Alter geschuldet. Zwar wurde im Rahmen des Verbandstages in Lüblow auch das mittlerweile 25. Jubliläum des Kreisvereins Ludwigslust gefeiert, aber manch Silberstreif bei den Damen kommt vielleicht auch von mühsamen Auseinandersetzungen mit Finanzbeamten, langwierigen Antragsstellungen im Vereinsregister und einem scheinbar unbezwingbarem Verwaltungsdschungel, wenn es darum geht einen Land-Frauenverein zu organisieren. Um gegen diese Art von „Komplikationen“ künftig besser gewappnet zu sein, hatte sich der LFV fachliche Hilfe von Franz-Martin Schäfer, Rechtsanwalt der Ehrenamtsstiftung M-V an die Seite geholt. In seinem Vortrag gab er praktischen Beispiele und Empfehlungen.

 

Allem voran stellte er die Satzung des Vereins, die unbedingt passen muss und im Verlauf der Jahre eventuell auch angepasst werden kann, wenn sich die Ausrichtung der Vereinstätigkeiten verändert haben. Die Vereinssatzung gibt die Richtung für die Handlungen des Vereins vor. Man kann sich an einer Mustersatzung orientieren, aber besser ist es immer eine speziell auf die Vereinsinteressen abgestimmte Satzung zu beschließen.

 

Auch die Frage der Gemeinnützigkeit eines Vereins sollte im Vorfeld objektiv beurteilt werden. Benötigt der Verein, für seine Handlungen überhaupt den Status der Gemeinnützigkeit und die damit zusammenhängenden Vorteile, wie zum Beispiel Steuerprivilegien, öffentliche Zuschüsse etc.? Oder genügt es ein im Amtsregister eingetragener Verein - e.V. -  zu sein, um die beabsichtigten Interessen umzusetzen. Schließlich ist es schon ein erhöhter bürokratischer Aufwand, dem Finanzamt regelmäßig Rechenschaft über die Gemeinnützigkeit abzulegen.

 

Rechtsexperte Schäfer forderte  die Landfrauen dazu auf sich, eingehend beim Amtsgericht und den zuständigen Finanzämtern zu informieren, dort wird den ehrenamtlichen „Laien“ in den meisten Fällen zielgerichtet weitergeholfen.

 

Diese Tipps gab er den Landfrauen außerdem mit auf den Weg:

 

-       persönlichen Kontakt mit dem zuständigen Finanzamt aufnehmen und aufrecht erhalten

-        Fristen einhalten und ggf. um Fristverlängerung bitten

-       Satzungszwecke des Vereins regelmäßig überprüfen

-       Regelungen der Vergütung im Verein sensibel behandeln

-       Berichte knapp und übersichtlich gestalten, auf die Satzungsziele abstimmen

-       Schwerpunkte in Berichten auf satzungsmäßige/ typische Vereinstätigkeiten legen

 

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