Kreisvorsitzende, Delegierte und aktive Mitglieder nutzten das Treffen, um sich auszutauschen, aktuelle Themen zu diskutieren und die zukünftige Arbeit des Verbandes weiterzuentwickeln. Auch der Blick auf erfolgreiche Projekte des vergangenen Jahres und der Erfahrungsaustausch zwischen den Kreisvereinen spielten eine zentrale Rolle.
Der Nachmittag stand unter dem Thema „Gesundheit im Alter & Prävention“ und bot vielfältige Impulse für ein aktives, selbstbestimmtes Leben im Alter.
Prof. Dr. Maximilian König stellte die staatlich geförderte Fachstelle der Wohnberatung Mecklenburg-Vorpommern vor. Er erläuterte, wie durch gezielte Beratung und bauliche Anpassungen Sturzrisiken im häuslichen Umfeld reduziert werden können. Die Fachstelle unterstützt Seniorinnen und Senioren bei der Planung und Finanzierung notwendiger Umbauten, um ein sicheres Wohnen im Alter zu ermöglichen.
Im Anschluss sprach Frau Gundela Knäbe von der Frauenselbsthilfe Krebs e.V. über die vielfältigen Beratungs- und Unterstützungsangebote für Patientinnen und Angehörige im Falle einer Krebserkrankung. Als Mitglied des Landesfrauenrates Mecklenburg-Vorpommern überbrachte sie herzliche Grüße und betonte die Bedeutung von Solidarität und Selbsthilfe in schwierigen Lebensphasen.
Ein weiterer Punkt der Tagung war die Vorstellung des geplanten Projekts „Landfrauen-GesundheitsCampus“ durch Geschäftsführerin und Projektleiterin Yvonne Dürhagen-Pirwitz. Sie informierte über den aktuellen Entwicklungsstand und die zukünftigen Ziele des Projekts, das Gesundheitsförderung, Prävention und Bildung für Frauen im ländlichen Raum stärker vernetzen soll.
Zum Abschluss der Klausurtagung stand der offene Austausch im Mittelpunkt: Welche Themen bewegen uns aktuell? Wie können wir voneinander lernen und unsere Arbeit weiterentwickeln? Diese Gespräche zeigten eindrucksvoll, wie lebendig und engagiert die Landfrauenbewegung in Mecklenburg-Vorpommern ist.
Ein Dank geht an die Theatergruppe des Seniorenbüros Schwerin, die mit einer unterhaltsamen Aufführung für einen gelungenen Ausklang der Tagung sorgte.
Die Klausurtagung machte deutlich: Die Landfrauen tragen mit ihrem Engagement maßgeblich zu Lebensqualität, Gemeinschaft und Zukunftsfähigkeit im ländlichen Raum bei – und gestalten mit Tatkraft, Ideen und Herz das Leben auf dem Land aktiv mit.

