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Wärme, die verbindet: Landfrauen aus Satow übergeben handgefertigte Decken an Johanniterhaus in Bad Doberan

Bad Doberan, 18.03.2026 – Mit großem Engagement und viel Herz haben die Landfrauen aus Bad Doberan im Rahmen des Projekts „Nadel und Faden gegen das Schweigen – LandFrauen schenken Wärme“ erneut ein Zeichen der Solidarität gesetzt. In den vergangenen Wochen übergaben sie handgefertigte Decken an soziale Einrichtungen in der Region – darunter auch das Johanniterhaus in Bad Doberan.

Gestern überreichten Vertreterinnen des Landfrauenverbandes Bad Doberan drei liebevoll gefertigte Decken an das Johanniterhaus. Insgesamt 47 Bewohnerinnen und Bewohner erwarteten die Gäste mit großer Spannung.

Nach der herzlichen Begrüßung durch Frau Davideck, Leiterin des begleitenden Dienstes, sowie Frau Corinna Lembke, Leiterin des Johanniterhauses, stellten die Landfrauen ihr Projekt vor und präsentierten ihre handgearbeiteten Decken.

Ursula Hennicke, Vorsitzende des Landfrauenverbandes Bad Doberan, betonte die intensive Arbeit und die große Hingabe, die in jeder einzelnen Decke steckt. Ziel sei es, nicht nur Wärme zu schenken, sondern auch Freude zu bereiten und auf wichtige gesellschaftliche Themen aufmerksam zu machen.

Das Johanniterhaus, das unter der Trägerschaft der Johanniter Seniorenhäuser GmbH steht und über 136 Plätze verfügt, nahm die Spende mit großer Dankbarkeit entgegen.

Im Anschluss an die Übergabe fand ein reger Austausch über das Leben im ländlichen Raum statt. Frau Davideck ermutigte die Bewohnerinnen und Bewohner, ihre eigenen Erfahrungen zu teilen und mit den Landfrauen ins Gespräch zu kommen.

Seit September trafen sich Landfrauen und Unterstützerinnen – auch Nicht-Mitglieder – regelmäßig, unter anderem in Satow, um gemeinsam zu nähen, zu häkeln und zu stricken. Dabei standen neben der Handarbeit auch intensive Gespräche über die Situation von Frauenhäusern in Mecklenburg-Vorpommern sowie deren Finanzierung im Mittelpunkt.

Insgesamt entstanden in Bad Doberan 18 Decken, die bereits an verschiedene Einrichtungen übergeben wurden, darunter ein Mutter-Kind-Heim, Pflege- und Altenheime.

Besondere Aufmerksamkeit erhielt das Projekt durch seine Vorstellung auf der MeLa sowie eine begleitende Berichterstattung im NDR-Fernsehen. Dies wirkte als Impulsgeber: Zahlreiche weitere Frauen schlossen sich an und unterstützten die Initiative. Bemerkenswert ist auch die Beteiligung eines 92-jährigen Mannes, der aus Überzeugung selbst eine Decke fertigte.

Frau Corinna Lembke bedankte sich im Namen des Johanniterhauses herzlich für die Spende.Sie äußerte zudem den Wunsch, die Zusammenarbeit mit den Landfrauen künftig weiter auszubauen.

Mit dem Abschluss der letzten Übergaben nähert sich das Projekt nun seinem Ende. Die Landfrauen hinterlassen jedoch bleibende Eindrücke – in Form von Wärme, Gemeinschaft und gelebter Solidarität.