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Decken gegen das Schweigen – Engagement der Jabeler Landfrauen beim Frauenfilmtag in Waren

Waren (Müritz), 09. Februar 2026– Anlässlich des Internationalen Frauentags fand gestern im Kino in Waren der traditionelle Frauenfilmtag statt. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Waren, Steffi Schabbel, gemeinsam mit dem Gleichstellungsforum Müritz und dem Cinestar Waren.

Im Rahmen der Veranstaltung nutzten die Jabeler Landfrauen die Gelegenheit, mehrere Decken aus ihrem Projekt „Mit Nadel und Faden gegen das Schweigen“ an Steffi Schabbel zu übergeben. Sie koordiniert die Weitergabe der Decken an Frauenschutzhäuser. Insgesamt entstanden bei den regelmäßigen Treffen der Landfrauen in Alt Garz 15 liebevoll gehäkelte Decken. Einige davon wurden bereits an das DRK‑Hospiz in Waren sowie an die Tagespflege „Pflegeprinz“ in Grabowhöfe übergeben.

Marika Kurz, Vorsitzende der Jabeler Landfrauen, bedankte sich herzlich bei allen Mitgliedern und Handarbeiterinnen für ihr großes Engagement. „Diese Decken sind mehr als nur Handarbeit – sie sind ein Zeichen von Mitgefühl und Solidarität“, betonte sie.

Auch Elke‑Annette Schmidt, Mitglied des Landtages Mecklenburg‑Vorpommern, würdigte die Initiative und fand anerkennende Worte für das ehrenamtliche Engagement der Beteiligten.

Die Decken sollen Wärme schenken und gleichzeitig ein sichtbares Zeichen der Zuversicht und Solidarität setzen.

Das Gleichstellungsforum Müritz, das die Veranstaltung mitorganisierte, ist ein Zusammenschluss engagierter Menschen rund um das Thema Gleichstellung in Waren (Müritz). Das Netzwerk besteht seit mehr als zehn Jahren, ist landesweit gut vernetzt und setzt sich aktiv für Gleichberechtigung und Gleichstellung ein. Ziel ist es, gleichstellungspolitische Themen stärker sichtbar zu machen und den Austausch sowie gemeinsame Initiativen zu fördern.

Steffi Schabbel, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Waren, äußerte mit Blick auf das Jahr 2026 : „Wir wünschen uns für 2026 eine Welt, in der Gleichstellung nicht mehr erkämpft werden muss, sondern selbstverständlich ist. Eine Welt, in der jeder Mensch, die gleichen Chancen, den gleichen Respekt und die gleiche Anerkennung erhält. Unser Wunsch ist eine Zukunft, in der alle Menschen mutig ihren Weg gehen können, weil sie wissen: Sie sind gleich viel wert."